Die Notwendigkeit einer Kontrollierten Wohnungslüftung (KWL) bei
Neu- und sanierten Altbauten
Seit dem 1.Februar 2002 ist es das Ziel der Energiesparverordnung (EnEV), mit einer Niedrigenergiebauweise für Häuser und Wohnungen, den Energieverbrauch drastisch im Wohnbereich zu senken. Die somit notwendige Abdichtung der Gebäudehülle ist eine neue Aufgabe für die Gebäudetechnik, die sehr viel Energie spart. Jedoch wird dadurch der, bisher undbewusste Vorgang des Luftaustauschs - verursacht von der Undichtigkeit des Hauses - unterbunden. Bei geschlossenen Fenstern und Türen liegt der Luftwechsel dadurch, in wärmegedämmten Gebäuden stark unter den gestellten Anforderungen. Auch die Be- und Entlüftung durch ein geöffnetes Fenster ist keine optimale Lösung, da es keine sonderlich hygienische oder erst recht keine energiesparende Möglichkeit ist und aufgrund von schwankenden Temperatur- und Wetterverhältnissen auch eher ein zufälliges Verfahren.
Die Folgen einer unzureichenden Belüftung der Wohnräume sind zwangsläufig Feuchtigkeitsschäden, wie z.B. Schimmelpilze und langfristig gesehen sind auch Gefährdung und ernsthafte Beschädigungen der Bausubstanz des Gebäudes oft unausweislich!
Mithilfe der Kontrollierten Wohnungslüftung zusammen mit der Wärmerückgewinnung (WRG), werden Aspekte wie hohe Luftqualität, gutes Raumklima, Schutz der Bausubstanz und einer hohen Energieeinsparung verbunden. Das Prinzip der KWL schafft mit der Übertragung von 90% des Wärmegehalts, der verbrauchter Abluft, auf die Frischluft, durch einen hocheffizienten Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher, behagliches, hygienisches Raumklima, das zugleich die den Wohnbereich vor Wärmeverlust und die Gesundheit seiner Bewohner schützt.